{"id":6432,"date":"2015-03-24T15:10:01","date_gmt":"2015-03-24T14:10:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lisabaur.com\/berlin\/?page_id=6432"},"modified":"2015-05-04T11:54:29","modified_gmt":"2015-05-04T09:54:29","slug":"about-make-city","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/about-make-city\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Festival"},"content":{"rendered":"<p><strong>URBANE RESSOURCEN NEU AUFGELEGT<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Berlin erlebt zur  Zeit einen Paradigmenwechsel \u2013 als Magnet f\u00fcr Investoren, als ein Ort, an dem  in gro\u00dfem Ma\u00dfstab urbane Landschaften transformiert werden. Die Freir\u00e4ume der  Stadt \u2013 ihre urbanen Gemeinschaftsfl\u00e4chen \u2013 werden dabei zu immer wertvolleren  Ressourcen.<\/p>\n<p>Ein Ereignis von gro\u00dfer  Tragweite, das diesen Paradigmenwechsel sichtbar gemacht hat, ist der Volksentscheid  in 2014, der sich gegen den Masterplan der Stadtregierung zur Entwicklung des  ehemaligen Tempelhofer Flugfeldes richtete \u2013 einer der gr\u00f6\u00dften innerst\u00e4dtischen  Gemeinschaftsfl\u00e4chen Berlins. Mehr als je zuvor ist hier deutlich geworden,  dass die B\u00fcrger mit dabei sein wollen, wenn es darum geht, ihre Stadt neu zu  denken und neu zu gestalten.<\/p>\n<p>Make City \u2013 Urbane Ressourcen Neu Aufgelegt &#8211; \u00a0ist ein  Festival \u00fcber das Entdecken und die Optimierung von urbanen Ressourcen. Sowohl  Ressourcen r\u00e4umlicher und materieller Art, als auch das grosse Potenziel an zivilb\u00fcrgerlichem  Engagement.<\/p>\n<p>Das neue Format Make City  wird von \u00fcber 100 Partnern erm\u00f6glicht, finanziell unterst\u00fctzt und mitgestaltet.  Darunter sind Architekten, Designer, Agenturen, Planer, Bauunternehmer und  B\u00fcrgergruppen, ferner zahlreiche Initiativen der Stadt, die f\u00fcr das Engagement  der B\u00fcrger und ihren Willen zur Mitbestimmung stehen. Die Partner haben das  Festival gemeinsam finanziert und sie bringen ihre internationalen Netzwerke an  Akteuren des City-Making und Andersmacher in das Festival mit ein.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt von Make  City stehen Kooperation und Teilnahme. Die Festivalpartner haben gemeinsam ein  \u00fcber die gesamte Stadt verteiltes Gespr\u00e4ch entworfen, das aus <strong><a href=\"\/?page_id=6439&#038;f=st\">Studio Talks<\/a><\/strong> und speziell konzipierten F\u00fchrungen\u2013 <strong><a href=\"\/?page_id=6439&#038;f=mco\">Make City Open<\/a><\/strong> \u2013 sowie Ausstellungen  und Happenings \u2013 <strong><a href=\"\/?page_id=6439&#038;f=hub\">Urban Hubs<\/a><\/strong> \u2013  besteht, die \u00fcber einen Zeitraum von 17 Tagen stattfinden.<\/p>\n<p>Make City bringt verschiedene  Prozesse der Neuverhandlung zusammen mit Gelegenheiten, urbanen Raum und Stadt  neu und anders zu denken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den konkreten  Umsetzungen, der praktischen Anschauung dessen, was Urban Design leistet. Dies  ist notwendigerweise ein kollektiver Akt. Es geht darum, die Bed\u00fcrfnisse und  W\u00fcnsche der Stadtbewohner zu antizipieren. Soziale Netzwerke, Petitionen, bewusste  St\u00f6rungen, die urbane Codes neu auslegen, und st\u00e4dtische Regeln brechen, k\u00f6nnen  urbanen R\u00e4umen v\u00f6llige neue Formen der Nutzung zuordnen. Einer der Kernthemen des  Festivals ist <strong><a href=\"\/?page_id=6489\">Urban Open Source<\/a><\/strong>: Er  steht f\u00fcr Formen des <strong><a href=\"\/?page_id=6489\">gemeinsamen  Gestaltens<\/a><\/strong>, die die Stadt als ein \u201eProjekt auf Gegenseitigkeit\u201c neu  (durch)denken.<\/p>\n<p>Berlin hat im Laufe der  Jahre eine gro\u00dfe Vielfalt an urbanen Interventionen und neuen Formen der Raumgestaltung  hervorgebracht. Viele dieser Entwurfsstrategien haben Restfl\u00e4chen und R\u00e4ume in  Randzonen transformiert. Daraus haben sich urbane Prototypen entwickelt, die  dann an andere Orte exportiert wurden.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf den wachsenden \u00f6konomischen Druck auf den Wohnungsmarkt in  Berlin und international entwickeln Architekten neue Prototypen f\u00fcr das <strong><a href=\"\/?page_id=6495\">Wohnen und Arbeiten<\/a><\/strong> im urbanen Kontext.  Make City stellt innovative Varianten des Co-Housing vor, intelligente hybride  Konzepte, die das Teilen von R\u00e4umen und Ressourcen innerhalb eines Geb\u00e4udes neu  (durch)denken. Einer der wichtigsten Partner des Festivals ist die Berliner  Architektenkammer, deren j\u00e4hrlicher <strong>\u201eTag  der Architektur\u201c<\/strong> zu den Highlights des Festivals z\u00e4hlt \u2013 am 27. und 28.  Juni. und im XL-Format stattfindet. Zusammen mit den speziell konzipierten <strong><a href=\"\/?page_id=6439&#038;f=mco\">Make City Open<\/a><\/strong> Tours, haben Besucher  die Gelegenheit, neue Architektur aus erster Hand zu endecken und die \u201eMacher\u201c  selbst zu begegnen. Architektonische Typologien werden \u00fcberdacht: Dachgeschoss,  Erdgeschoss, Gemeinschaftsfl\u00e4chen. Bauen  wir f\u00fcr die Patchwork-Familie; f\u00fcr die sich ver\u00e4ndernden Bed\u00fcrfnissen von  Haushalten und Gemeinschaften in der heutigen Zeit?<\/p>\n<p>Das dritte Kernthema von  Make City ist das <strong><a href=\"\/?page_id=6439&#038;t=ug\">urbane Gemeingut<\/a><\/strong> \u2013 <em>the <strong><a href=\"\/?page_id=6489\">urban  commons<\/a><\/strong>.<\/em> Das Festival untersucht, wie St\u00f6rungen und Interventionen als  urbane Handlungen oftmals den Boden f\u00fcr eine dauerhafte Verschiebung der  Planungskriterien bereiten, und die Ressourcen des \u00f6ffentlichen Raums neu  durchdenken. Make City stellte folgende Fragen: Welche Wertsch\u00e4tzung erfahren  die Freifl\u00e4chen, die der Allgemeinheit offenstehen und die Stadtbewohner  gemeinsam nutzen? Werden \u00f6ffentliche R\u00e4ume so gestaltet, dass sie der sozialen  Vielfalt der zeitgen\u00f6ssischen Stadt gerecht werden?<\/p>\n<p>In seinem Er\u00f6ffnungsjahr steht Make City \u2013 das Festival  f\u00fcr Architektur und Andersmachen \u2013 einem breiten Publikum offen. Eintritt und  Teilnahme sind frei. Tragen Sie gemeinsam dazu Stadt anders zu denken und zu  machen.<\/th>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">URBANE RESSOURCEN NEU AUFGELEGT Die Stadt Berlin erlebt zur Zeit einen Paradigmenwechsel \u2013 als Magnet [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-6432","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6432"}],"collection":[{"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6432"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6432\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13560,"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6432\/revisions\/13560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/makecity.berlin\/2015\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}